
Vier Tage nachdem ich die Ameisensäure in die Beuten gegeben habe, kann man deutlich sehen, dass sich weit mehr Varroen in den Beuten befinden, als bisher angenommen (auf den Bildern die dunklen Punkte).
Vor der Behandlung habe ich schon die ein oder andere Milbe auf der Windel entdeckt. Ich wusste auch, dass sich in der Beute bzw. in der Brut viel mehr befinden. Dass es jetzt aber so viele sind, hätte ich nicht gedacht (und da sind noch nicht mal die Milben dabei die sich in der verdeckelten Brut aufhalten)!
Zumal die Bienen heuer erst ihre Beuten besiedelt und ihr komplettes Wabenwerk erneuert haben. Da fragt man sich schon, wie die Mistviecher da rein kommen.
Bei meinen fast täglichen Beobachtungen, habe ich schon Bienen gesehen, die eine Milbe auf dem Rücken hatten. Von dem her ist anzunehmen, dass meine Bienen die Milben in ihr neues Zuhause mitgenommen haben.
Vielleicht müsste man jede Biene erstmal reinigen bevor man sie in eine neue Beute setzt 😉 Aber auch dann wird die Varroa früher oder später eingeschleppt- durch Drohnen oder fremde Bienen.
Vielleicht brauche ich doch eine Beute die einen besseren Lebensraum für den Bücherskorpion bietet- der ist quasi der Putzerfisch für Bienen, weil er Varroen mit seinen Scheren einfach absticht. Die modernen Beuten haben zu glatte Wände, als dass sie dem Bücherskorpion einen Unterschlupf bieten könnten. Und ob die Bücherskopione mit den Massen an Milben zurechtkommen, bleibt dahingestellt.
Das muss ich mir noch genauer anschauen, ob es Alternativen zur Säurebehandlung gibt. Bis dahin bleibe ich bei der Ameisensäure es scheint ja zu funktionieren und den Bienen scheint es nicht geschadet zu haben.
