Beuten-Malerei

Bis die beiden Leihvölker die ich habe, endlich schwärmen, um dann in die Einraumbeuten einzuziehen. Versuche ich mir die Warterei mit Basteleien zu vertreiben.

Ich habe mich dazu entschieden die Beuten nicht mit Farbe oder anderweitig zu lasieren, da ich so wesensgemäß wie möglich imkern möchte. Die Bienen sollen mit möglichst wenig Chemikalien in Berührung kommen.

Um meine Beuten trotzdem verhübschen zu können, habe ich mich in der Brandmalerei versucht.

Was ihr dazu braucht:

  • Holz, das ihr bemalen wollt
  • einen „Brennpeter“
  • ein Motiv, ausgedruckt
  • Kohlepapier
  • Bleistift

Wenn ihr so ein wunderbar ausgeprägtes Talen im Malen habt wie ich, rate ich euch dazu, im Internet nach einem Motiv umzusehen, das euch gefällt. Das druckt ihr euch aus und übertragt es mit dem Kohlepapier auf das Holz.
Ihr könnt natürlich auch mit Bleistift ein Motiv direkt auf das Holz malen ohne euch die Mühe mit dem Kohlepapier zu machen.

Danach heizt ihr den Brennpeter auf, macht auf einem Holzabfallstück ein paar Probestriche und fahrt dann die vorgezeichneten Linien mit dem Brennpeter ab.

Achtet darauf nicht zu viel Druck auszuüben, sonst passiert es leicht, dass man an der Maserung hängenbleibt und ein Loch in das Holz brennt (das sieht man auf dem Bild bei den Waben ganz gut). Außerdem, solltet ihr, je nach dem was ihr für einen Brennpeter habt, ab und zu die Spitze mit Schleifpapier abreiben.
Achtet bitte auch darauf den aufsteigenen Dampf nicht einzuatmen. Ihr wisst nicht, wie das Holz behandelt wurde…

Viel mehr steckt nicht dahinter.

Es braucht etwas Zeit und Geduld. Länger als eine Stunde halte ich es gar nicht durch zu „brennpetern“, weil mir meine Finger verkrampfen und der Kolben wird auch ganz schön heiss.
Trotzdem finde ich die Brandmalerei sehr entspannend!

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